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	<title>Herbstzeitlose e.V. &#187; Pressespiegel</title>
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	<description>Mehr Lebensqualität für Demenzkranke</description>
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		<title>Neuer Blick auf die Pflege</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 20:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Aygül Özkan]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Sozialministerin Özkan besucht &#8220;Hüsselhuus&#8221; &#8211; Anschließend Ausstellungseröffnung mit Demonstranten Es war ein Besuch der Gegensätze am späten Freitagnachmittag: Im &#8220;Hüsselhuus&#8221; in Himmelpforten plauderte Aygül Özkan ganz entspannt mit Bewohnerinnen, Angehörigen und den Betreuerinnen &#8211; das Gespräch mit den Demonstrierenden vor den Berufsbildenden Schulen in Stade machte sie nicht möglich. Großes Lob erhielt die Wohngemeinschaft für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Sozialministerin Özkan besucht &#8220;Hüsselhuus&#8221; &#8211; Anschließend Ausstellungseröffnung mit Demonstranten</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es war ein Besuch der Gegensätze am späten Freitagnachmittag: Im &#8220;Hüsselhuus&#8221; in Himmelpforten plauderte <strong>Aygül Özkan</strong> ganz entspannt mit Bewohnerinnen, Angehörigen und den Betreuerinnen &#8211; das Gespräch mit den Demonstrierenden vor den Berufsbildenden Schulen in Stade machte sie nicht möglich.<span id="more-117"></span></p>
<div id="attachment_118" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/2074546_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-118" title="Regina Fleck (zweite von rechts) berichtet Sozialministerin Aygül Özkan (rechts) vom gemeinsamen Leben im &quot;Hüsselhuus&quot;. Foto Helfferich" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/2074546_1-300x209.jpg" alt="Regina Fleck (zweite von rechts) berichtet Sozialministerin Aygül Özkan (rechts) vom gemeinsamen Leben im &quot;Hüsselhuus&quot;. Foto Helfferich" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Regina Fleck (zweite von rechts) berichtet Sozialministerin Aygül Özkan (rechts) vom gemeinsamen Leben im &quot;Hüsselhuus&quot;. Foto Helfferich</p></div>
<p style="text-align: left;">Großes Lob erhielt die Wohngemeinschaft für Demenzkranke in Trägerschaft des Vereins &#8220;Herbstzeitlose&#8221; von Niedersachsens Sozialministerin. &#8220;Es gibt wenige Einrichtungen mit diesem Ansatz: Betreuung vor Ort, mit Einsatz von Ehrenamtlichen und Familie, in sehr privater Atmosphäre &#8211; das ist schon beispielhaft&#8221;, so Aygül Özkan am Freitagnachmittag. Dieser besondere Ansatz sei auch der Grund gewesen, weshalb das &#8220;Hüsselhuus&#8221; den Ideenwettbewerb Pflege in diesem Jahr gewonnen habe. Mit 40000 Euro war der Preis prämiert.</p>
<p style="text-align: left;">Geld und Wertschätzung, die die Wohngemeinschaft gut gebrauchen konnte. &#8220;Wir hatten gerade eine Krise hinter uns, da einige Mitbewohner gestorben und noch keine neuen wieder eingezogen waren. So fehlte uns Geld, um das Projekt weiter zu finanzieren&#8221;, berichtete die Vorsitzende <strong>Regina Fleck</strong>.</p>
<p style="text-align: left;">Die Krise ist überwunden und der Verein blickt optimistisch in die Zukunft. &#8220;Ich wünsche mir, dass es bald in jedem Dorf eine solche Wohngemeinschaft gibt&#8221;, hofft Fleck auf Nachahmer. Das &#8220;Hüsselhuus&#8221; könne Mut machen, in der Pflege andere Wege zu gehen, so Özkan. &#8220;Sicher benötigen wir Nachwuchs in der Pflege, aber wir müssen auch neue Ideen entwickeln, in Zusammenarbeit mit den Angehörigen.</p>
<p style="text-align: left;">Ideen entwickeln für einen Weg aus dem Pflegenotstand wollten durchaus die Demonstrierenden von &#8220;Pflegealarm&#8221;, die die Sozialministerin anschließend in Stade erwarteten. Aygül Özkan kam auf Einladung der BBSIII, um in den Berufsbildenden Schulen die Ausstellung &#8220;DaSein &#8211; Ein neuer Blick auf die Pflege&#8221; zu eröffnen (bis 15. Juni).</p>
<p style="text-align: left;">Doch zu dem &#8220;Gespräch am Rande&#8221;, wie die Sozialministerin noch in der TAGEBLATT-Ausgabe am Freitag anbot, kam es nicht. Sie ließ sich direkt vor den Schuleingang chauffieren. Sie wolle den weiteren Ablauf des Abends nicht stören, wurde den Frauen von &#8220;Pflegealarm&#8221;, ein Arbeitskreis aus Personalvertretungen verschiedener Altenheime, mitgeteilt.</p>
<p style="text-align: left;">Nicht glücklich mit der Situation waren auch die CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke, die ihre Parteifreundin begleiteten. Es habe wohl im Vorwege auch aufgrund der Osterferien Kommunikationsprobleme bei den Einladungen gegeben, erklärten sie dem TAGEBLATT. Sie wollen versuchen, möglichst bald ein Gespräch mit der Ministerin zu initiieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor:</strong> Susanne Helfferich<br />
<strong>Quelle:</strong> <a title="Externer Link" href="http://www.tageblatt.de/" target="_blank">Tageblatt online</a> vom 14. Mai 2011</p>
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		<title>Zwei Frauen gehen auf eine Reise voller Tiefe und Wohlklang</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 21:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Poetische Lieder und ein Cello : Annett Kuhr und Charlotte Lettenbauer gastieren in der Feldsteinkirche zu Bliedersdorf mit Liedern über das Leben. BLIEDERSDORF. Auf einen Abend mit poetischen Liedern und einem Cello darf sich das Publikum freuen, das am Sonnabend, 19. März, ein Konzert der besonderen Art besucht. Es beginnt um 18 Uhr in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Poetische Lieder und ein Cello : Annett Kuhr und Charlotte Lettenbauer gastieren in der Feldsteinkirche zu Bliedersdorf mit Liedern über das Leben.</strong></p>
<p style="text-align: left;">BLIEDERSDORF. Auf einen Abend mit poetischen Liedern und einem Cello darf sich das Publikum freuen, das am Sonnabend, 19. März, ein Konzert der besonderen Art besucht. Es beginnt um 18 Uhr in der Bliedersdorfer Feldsteinkirche. Dort nehmen <strong>Annett Kuhr</strong> (Gesang und Gitarre) und <strong>Charlotte Lettenbauer</strong> (Cello) die Gäste mit auf eine musikalische Reise, die voller Tiefe und Wohlklang ist. Die beiden Frauen lassen Marktplätze, Frühlingsgärten und Sommernächte lebendig werden und entführen ihre Zuhörer und Zuhörerinnen in eine Welt voller Wärme. Flankiert von einer Spur Melancholie und Humor, mit wachem Blick und leiser Ironie berichtet Annett Kuhr von den Alltäglichkeiten des Lebens. Es ist ein ruhiges, ein besinnliches Programm.<span id="more-114"></span></p>
<div id="attachment_69" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/annette-kuhr-und-charlotte.jpg"><img class="size-medium wp-image-69" title="Annett Kuhr und Charlotte Lettenbauer " src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/annette-kuhr-und-charlotte-300x243.jpg" alt="Annett Kuhr und Charlotte Lettenbauer" width="300" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Liedpoetin Annett Kuhr (links) undCellistin Charlotte Lettenbauer. </p></div>
<p style="text-align: left;">Gesponsert wird das Konzert vom Verein <em>„Herbstzeitlose e.V.“</em>. Dessen wichtigstes Projekt ist die Beratung, Begleitung und Unterstützung einer Familienselbsthilfegruppe, deren an Demenz erkrankte Angehörige in der Wohngemeinschaft <em>„Hüsselhuus“</em> in Himmelpforten zusammenleben – selbstbestimmt und zugleich umsorgt. Vereinsvorsitzende ist die 51-jährige Bliedersdorferin Regina Fleck. Sie hat den Kontakt zu der preisgekrönten Liedpoetin Annett Kuhr geknüpft. Bei einem Konzert in Harsefeld hatte sie sie erlebt und war berührt von den unter die Haut gehenden Stücken, die die Sängerin mit ihrem sozialem Interesse und ihren persönlichen Erfahrungen in der Altenpflege verbindet.</p>
<div id="attachment_106" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="lightbox"  href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/IMGP3567.jpg"><img class="size-medium wp-image-106" title="CD &quot;der garten&quot;" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/IMGP3567-300x188.jpg" alt="CD &quot;der garten&quot;" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Die CD „Der Garten“ gibt es beimVerein „Herbstzeitlose e.V.“</p></div>
<p style="text-align: left;">Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könnte, ein Lied für Menschen mit Demenz zu schreiben, antwortete Annett Kuhr mit einer CD, die sie gemeinsam mit Charlotte Lettenbauer entwickelte: „<em>Der Garten“</em> ist ein bittersüßes Stück Lyrik, eingebettet in eine ebensolche Melodie, die traurig stimmt und tröstet, die niemanden unberührt lässt. Auch beim von der<em> „Stiftung Feldsteinkirche“</em> veranstalteten Konzert in Bliedersdorf steht <em>„Der Garten“</em> auf dem Programm.</p>
<p style="text-align: left;">Wer sich für die Komposition interessiert, erhält die CD gegen eine freiwillige Spende beim Verein <em>„Herbstzeitlose e.V.“ </em>unter M@il: <em>Herbstzeitlose.ev@gmx.net</em> Für pflegende Angehörige gibt es den <em>„Garten“</em> zum Nulltarif.</p>
<h3>Annett Kuhr und Charlotte Lettenbauer im Konzert</h3>
<ul>
<li>Sonnabend, 19. März, 8 Uhr in der Bliedersdorfer Feldsteinkirche.</li>
<li>Der Eintritt ins Konzert ist frei. Um eine Spende zugunsten der <em>„Stiftung Feldsteinkirche Bliedersdorf“</em> wird gebeten.</li>
</ul>
<p><strong>Autor:</strong> Hannelore Aldag<br />
<strong>Quelle:</strong> <a title="Externer Link" href="http://www.tageblatt.de/" target="_blank">Tageblatt online</a> vom 10. März 2011</p>
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		<title>Ein herausragendes Beispiel guter Pflege</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Hüsselhuus gewinnt 40.000 Euro beim Ideenwettbewerb &#8220;Pflege&#8221; HIMMELPFORTEN &#8211; &#8220;Neue Wege in der Pflege&#8221; hat sich das Projekt Hüsselhuus in Himmelpforten als Motto gesetzt. Seit 2003 gibt es die Wohngemeinschaft, in der bis zu zehn Demenzkranke gemeinsam leben. Die Einrichtung wurde jetzt als ein herausragendes Beispiel guter Pflege ausgezeichnet. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan überreichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Das Hüsselhuus gewinnt 40.000 Euro beim Ideenwettbewerb &#8220;Pflege&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>HIMMELPFORTEN</strong> &#8211; &#8220;Neue Wege in der Pflege&#8221; hat sich das Projekt Hüsselhuus in  Himmelpforten als Motto gesetzt. Seit 2003 gibt es die Wohngemeinschaft,  in der bis zu zehn Demenzkranke gemeinsam leben. Die Einrichtung wurde  jetzt als ein herausragendes Beispiel guter Pflege ausgezeichnet.  Niedersachsens Sozialministerin <strong>Aygül Özkan </strong>überreichte der 1.  Vorsitzenden <strong>Regina Fleck</strong> einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro.<span id="more-107"></span></p>
<div id="attachment_108" class="wp-caption alignnone" style="width: 303px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/1993553_1.jpg"><img class="size-full wp-image-108" title="Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort, heißt es auf der Urkunde, die Ministerin Aygül Özkan (links) an Regina Fleck übergab. Foto Stefan Koch" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/1993553_1.jpg" alt="Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort, heißt es auf der Urkunde, die Ministerin Aygül Özkan (links) an Regina Fleck übergab. Foto Stefan Koch" width="293" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort, heißt es auf der Urkunde, die Ministerin Aygül Özkan (links) an Regina Fleck übergab. Foto Stefan Koch</p></div>
<p style="text-align: left;">&#8220;Bei uns in Niedersachsen gibt es hervorragende Beispiele guter Pflege&#8221;,  sagte Niedersachsens Sozialministerin <strong>Aygül Özkan</strong> bei der  Preisverleihung des Ideenwettbewerbs &#8220;Pflege&#8221;. &#8220;Gute Ansätze sollen  nicht im Verborgenen bleiben. Sie können anderen als Vorbilder dienen.&#8221;  Bewerben konnten sich Träger von zugelassenen ambulanten und stationären  Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen.</p>
<h3>&#8220;Das Hüsselhuus &#8211; ein wunderbarer Ort&#8221;</h3>
<p style="text-align: left;">Die Einrichtung in Himmelpforten  ist eine Pflege-Wohngemeinschaft unter Regie besonders engagierter,  erfahrener und qualifizierter Angehöriger von Demenzkranken, die dort  leben oder gelebt haben. Nach dem Motto &#8220;Dat du min leevst(n) büst&#8221;  leben und gestalten die Bewohner im Haus und auch im Garten ihren Alltag  in einer kleinen Gemeinschaft nach ihren individuellen Bedürfnissen.  Die älteren Menschen haben dort die Gewissheit, dass sie trotz der  gesundheitlichen Einschränkungen durch die Demenz ihr ganz persönliches  Leben selbstbestimmt und zugleich umsorgt bis zum Lebensende fortführen  können.</p>
<p style="text-align: left;">Pflegende Angehörige und Mitarbeiter sozialer, künstlerischer,  medizinischer und kaufmännischer Berufsgruppen gründeten im Jahr 2003  den Verein &#8220;Herbstzeitlose e.V.&#8221; mit dem Ziel, die Lebensqualität  Demenzkranker und ihrer Angehörigen zu verbessern und initiierten das  Projekt &#8220;Hüsselhuus&#8221;. In der Wohngemeinschaft in Himmelpforten können  bis zu zehn Menschen mit Demenz gemeinsam leben. Betreut werden sie  entweder von den eigenen Angehörigen oder einem ambulanten Pflegedienst.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt haben 110 Modelle bei dem Ideenwettbewerb &#8220;Pflege&#8221;  teilgenommen. 17 Preisträger wurden von einer Jury aus den Reihen des  Niedersächsischen Landespflegeausschusses als besonders vorbildlich  ausgewählt.</p>
<p style="text-align: left;">Die Preisträger dürfen jetzt den Titel &#8220;Als Erfolgsmodell vom  Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit  und Integration prämiert&#8221; führen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor:</strong> Redaktion<br />
<strong>Quelle:</strong> <a title="Externer Link" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank">Tageblatt online</a> vom 10. Februar 2011</p>
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		<title>Hand in Hand gegen das Vergessen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 19:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verein „Herbstzeitlose“ will Menschen mit Demenz im Landkreis Stade besser betreuen lassen. HIMMELPFORTEN &#8211; Sie sitzen im Kreis, reden und lachen. Am Boden, in der Mitte des Kreises steht ein Kranz mit Kerzen, der Duft von frischem Kaffee liegt in der Luft. Die 18 Menschen, fast alle Frauen, wirken wie eine Gruppe, die sich zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Verein „Herbstzeitlose“ will Menschen mit Demenz im Landkreis Stade besser betreuen lassen.</strong></p>
<p style="text-align: left;">HIMMELPFORTEN &#8211; Sie sitzen im Kreis, reden und lachen. Am Boden, in der Mitte des Kreises steht ein Kranz mit Kerzen, der Duft von frischem Kaffee liegt in der Luft. Die 18 Menschen, fast alle Frauen, wirken wie eine Gruppe, die sich zum Advent trifft, doch das was diese Frauen und Männer zusammenführt, ist ein todernstes Thema: Die Betreuung demenzkranker Bürger.</p>
<p style="text-align: left;">Unter dem Begriff Demenz werden verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, die allesamt mit einem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit und einer Persönlichkeitsveränderung bei Menschen einhergehen. Die häufigste Form der Demenz, von der vorwiegend ältere Menschen betroffen sind, ist die Alzheimerkrankheit. Bei Demenzkranken nehmen vor allem die Gedächtnisleistung und das Denkvermögen spürbar ab.<span id="more-102"></span></p>
<p style="text-align: left;">Betroffene haben Schwierigkeiten, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben, viele erinnern sich nicht mehr an kürzlich Erlebtes, dafür nehmen sie oft aber Ereignisse aus ihrer Kindheit als kürzlich erfahren war. Viele von ihnen erkennen selbst, dass sich ihre Persönlichkeit ändert, was zu Depressionen, Frust und Aggression führen kann und ihren Pflegern die Arbeit erschwert. Zwar sind nur etwa zwei Prozent aller Menschen zwischen 65 und 69 Jahren davon betroffen, doch bei den 80 bis 84-Jährigen steigt die Zahl rapide auf zehn bis 17 Prozent an. Bei den mehr als 90-Jährigen ist mindestens jeder Dritte von der Krankheit betroffen.</p>
<div id="attachment_105" class="wp-caption alignnone" style="width: 487px"><strong><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/weiterbildung.jpg"><img class="size-full wp-image-105" title="Fortbildung im Agathenburger Hüsselhus" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/weiterbildung.jpg" alt="© dpa/fms" width="477" height="246" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Fortbildung im Agathenburger Hüsselhus: Die Teilnehmer lernen in sechs Monaten wichtige Dinge für die Betreuung von Menschen mit Demenz.</p></div>
<h3>Im Jahr 2050 wird es in Deutschland zwei Millionen Demenzkranke geben</h3>
<p style="text-align: left;">In Deutschland leben nach aktuellen Schätzungen etwa eine Million Menschen mit Demenz. Jährlich erkranken weitere 244 000 Menschen, bis zum Jahr 2050 wird sich, so die Prognosen, die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland verdoppeln. Die Ursache hierfür ist vor allem der demografische Wandel, der den Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung zunehmen lässt. Schon heute sind Demenzen der häufigste Grund für die Einweisung in Pflegeheime. Diese sind aber bereits jetzt oft hoffnungslos überfordert und brauchen Unterstützung.</p>
<p style="text-align: left;">Die gemeinnützige Einrichtung „Hüsselhus“ in Himmelpforten des Vereins „Herbstzeitlose“, die Demenzkranken ein Leben in einer Art betreuten Wohngemeinschaft ermöglicht, kümmert sich um die Pflege dieser erkrankten Menschen und begleitet sie, oftmals bis zu ihrem Tod.</p>
<p style="text-align: left;">„Diese Arbeit fällt nicht leicht und erfordert eine gute Qualifikation jener, die hier einen freiwilligen Dienst machen“, sagt Regine Fleck vom Hüsselhus. Gerade bei einem so sensiblen Thema, wie der Betreuung Demenzkranker sei es nötig, fachlich geschulte Helfer zu haben, um den erkrankten Menschen gerecht zu werden und auch ihren Angehörigen, die die Pflege oftmals nicht selbst übernehmen können.</p>
<p style="text-align: left;">„Die Menschen wollen respektvoll behandelt werden, sie wollen nicht bemitleidet und bevormundet werden“, sagt Fleck. Diese Arbeit würde das Hüsselhus im Rahmen seiner Möglichkeiten leisten. „Es ist aber auch klar, dass wir professionelle Vollzeit-Pflegekräfte nicht ersetzen können. Und das wollen wir auch nicht“, so Fleck. Zu groß sei die Gefahr, dass man sich sonst in eine Konkurrenz zu den professionellen Pflegern begibt.</p>
<p style="text-align: left;">Bernd Ziegler, der das Projekt „Freiwilligendienst aller Generationen“ in 15 Landkreisen im Nordosten Niedersachsens betreut, kennt dieses Problem nur zu gut. „Das Hauptamt und das Ehrenamt stehen teilweise in einem Konflikt. Die Hauptamtlichen haben zuweilen Angst um ihren Job, wenn Ehrenamtliche in ihren Arbeitsbereich hineindrängen“, so Ziegler. Diese Angst sei oft aber unbegründet, denn bei den freiwilligen Diensten, die vom Land Niedersachsen gefördert werden und für die Fortbildungen bezahlt werden, gehe es nicht um Konkurrenz, sondern um eine Ergänzung der bestehenden Pflegeangebote. „Es gibt Dinge, die ein ehrenamtlicher Helfer leisten kann und es gibt Dinge, die er nicht leisten soll. Es ist also eine Frage der sinnvollen Abgrenzung von Aufgaben“, so der Projektkoordinator. Zudem wachse der Arbeitsbereich ständig, die zunehmenden Zahlen der Demenzleidenden könnten nur dann bewältigt werden, wenn den vorhandenen professionellen Pflegekräften eine echte Unterstützung zukommt. „Es gibt einige Bereiche, wo es sinnvoll ist, die Hauptamtlichen zu entlasten, so dass diese sich weiterhin intensiv um die wichtigsten Aspekte ihrer Arbeit kümmern können und nicht mit Aufgaben belastet werden, die ein ehrenamtlicher Helfer ebenso gut leisten kann“, sagt Ziegler.</p>
<h3>Viele freiwilligen Helfer haben Demenzkranke in ihren eigenen Familien</h3>
<p style="text-align: left;">Das sei auch der Grund, weshalb die Mitarbeiter des Hüsselhus vom Land Niedersachsen eine Förderung erhalten. In sechs Monaten werden die Frauen und Männer im Hüsselhus intensiv auf die Betreuung Demenzkranker vorbereitet: Wie fühlt ein Betroffener, wo schmerzt es und wie können die Schmerzen erkannt werden? Wie sollen die letzten Stunden im Leben verbracht werden und wie kann der ehrenamtliche Helfer die psychische Belastung verarbeiten?</p>
<p style="text-align: left;">Viele der Freiwilligen des Hüsselhus hatten im privaten Umfeld bereits mit dieser Erkrankung Kontakt, hier die Tante, dort die Mutter oder der Vater, die ihre Familie plötzlich nicht mehr erkennen. Der Umgang mit diesen Menschen belaste, so die einhellige Meinung der Freiwilligen, aber die Arbeit müsse gemacht werden und sie sei es wert. Ein aufrichtiges Lächeln des Demenzkranken entschädige für Entbehrungen.</p>
<p style="text-align: left;">Ziegler kann es sich nur schwer vorstellen, dass irgendjemand, der Demenzfälle kennengelernt hat, sich der Hilfeleistung für jene Menschen verweigern würde. Die Angehörigen wüssten, wie schwer das Leben dieser Menschen ist, dass sie besondere Wertschätzung brauchen, die ihnen oft nur jene geben können, die die Folgen der Krankheit bereits aus ihrem privaten Umfeld oder von der Arbeit im Sozialdienst kennen.</p>
<h3>Männer gesucht! 76 Prozent der Ehrenamtlichen sind Frauen</h3>
<p style="text-align: left;">Doch trotz der Hilfe, die Institutionen, wie das Hüsselhus geben, hat die ehrenamtliche Hilfe ihre eigenen Probleme zu lösen. Da ist beispielsweise die unvermindert hohe Zahl von Frauen, die im sozialen Ehrenamt tätig sind und die im krassen Gegensatz dazu stehende Zahl der Männer. 76 Prozent der ehrenamtlichen in und um Stade sind Frauen.</p>
<p style="text-align: left;">„Bei männlichen Demenzkranken brauchen wir oft Männer als Pflegekräfte, da es vielen der betroffenen Männer lieber ist, von einem Mann als von einer Frau betreut zu werden. Das hat etwas mit dem natürlichen Schamgefühl zu tun“, sagt Fleck. Sie hofft, dass über die Stader Freiwilligenbörse und die Ehrenamtsangebote im Internet noch der eine oder andere Mann zu der Gruppe dazu kommt und den Frauen hilft, die wachsende und drückende Last der sozialen Hilfe zu tragen. „Noch sind wir in unserem Haus recht gut aufgestellt, aber was ist in 30 Jahren, wenn der demografische Wandel voll durchschlägt? Da brauchen wir jede helfende Hand, auch die der Männer“, so Fleck.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor:</strong> Fabian Schindler<br />
<strong>Quelle:</strong> Stader Rundschau vom 20. Dezember 2010</p>
<p style="text-align: left;"><a title="Externer Link" href="http://www.freiwilligenserver.de" target="_blank">www.freiwilligenserver.de<br />
</a><a title="Interner Link" href="http://www.herbstzeitlose.org" target="_blank">www.herbstzeitlose.org</a></p>
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		<title>Aktionsreihe Leben, Abschied, Demenz und Trauer</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 16:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer-Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Regina Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Stade]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Welt-Alzheimertages 2010 am 21.09.2010 wird durch den Verein Herbstzeitlose e.V. in Kooperation mit weiteren Akteuren eine Aktionsreihe “Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ vom 17.-26.9.2010 im Landkreis Stade initiiert und bis zum Jahresende durch weitere Veranstaltungen fortgeführt. Akteure sind neben dem Verein “Herbstzeitlose e.V. &#8211; mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz“ die “Hospiz-Gruppe Stade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Anlässlich des Welt-Alzheimertages 2010 am 21.09.2010 wird durch den Verein Herbstzeitlose e.V. in Kooperation mit weiteren Akteuren eine Aktionsreihe “Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ vom 17.-26.9.2010 im Landkreis Stade initiiert und bis zum Jahresende durch weitere Veranstaltungen fortgeführt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Akteure sind neben dem Verein “Herbstzeitlose e.V. &#8211; mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz“ die “Hospiz-Gruppe Stade e.V.“, das “Mehrgenerationenhaus Horneburg e.V.“, die “Kulturstiftung Schloss Agathenburg“, die Liedermacherin Annett Kuhr, die “Ev.-luth. Markus-Kirchengemeinde“ in Stade und  das “Nostalgiekino mit Herz“ in Harsefeld. Einbezogen sind ebenfalls die Teilnehmer/innen der Selbsthilfegruppe für Angehörige und Pflegende von Demenz- und Alzheimer-Erkrankte aus Stade, Himmelpforten, Horneburg und Hemmoor.<span id="more-63"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Aktionsreihe soll die breite Öffentlichkeit dazu ermutigen, sich auf dem Wege der Kultur, Kunst und Musik den Lebensthemen Älter werden, Abschied nehmen, in die Demenz gehen und trauern, zu widmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zeitraum um den Welt-Alzheimertag, dem 21.September finden seit dem Jahr 1994 in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken, also Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 115 Millionen ansteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland betrifft diese Situation etwa 1,2 Millionen Menschen mit Demenz und ihre Familien. Diese Zahl wird bis 2050 auf etwa 2.6 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Erkrankung nicht möglich ist, so kann durch medizinischen Behandlung, Beratung, fachkundige Pflege, soziale Betreuung und vielen anderen Möglichkeiten den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.  Sie sollen nicht allein gelassen werden und dürfen nicht im Schatten stehen.</p>
<h3>Das Motto des Welt-Alzheimertages 2010 lautet in Deutschland: “Gemeinschaft leben“</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Aktionsreihe “Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ schließt sich diesem Motto an und möchte damit betonen, dass Menschen, auch wenn sie an einer Demenz erkranken, Teil unserer Gesellschaft sind und nicht auf „Pflegefälle“ reduziert werden dürfen. Sie brauchen vor allem das menschliche Miteinander. Das Recht auf die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft und auf Wertschätzung ist in der „Charta der Rechte hilfe- und  pflegebedürftiger Menschen“ festgeschrieben und darf nicht eingeschränkt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ziel ist eine demenzfreundliche Gesellschaft, in der jeder Einzelne mit seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten wahrgenommen wird, nicht jedoch über seine Defizite. Durch die geplanten Aktionen im Landkreis Stade wird verdeutlicht, dass auch schon heute Gemeinschaft mit Demenzkranken gelebt wird.  Menschen mit Demenz werden einbezogen in Mehrgenerationenhäusern, Nachbarschaften, Wohngemeinschaften, Freizeitvereinen, bei Spaziergängen, Café-Besuchen, gemeinsamen Urlauben usw. Auf dem Weg zum Ziel sind wir bisher allerdings erst wenige Schritte gegangen. Mit der Aktionsreihe „Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ soll ein weiteres Stück Weg zu einer demenzfreundlichen Gesellschaft beschritten werden.</p>
<ul>
<li> <strong>Ilse Armonat</strong> &#8211; Hospiz-Gruppe Stade e.V.</li>
<li> <strong>Regina Fleck</strong> &#8211; Herbstzeitlose e.V. ..mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz</li>
<li> <strong>Gisela Punke</strong> &#8211; Mehrgenerationenhaus Horneburg und unter Einbeziehung von <strong>Lisa Sitz</strong>, Selbsthilfegruppe für Angehörige und Pflegende von Demenz- und Alzheimer-Erkrankten.</li>
</ul>
<h3>Veranstaltungkalender</h3>
<ol>
<li><strong>17.09.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gemeinschaft Leben mit Musik – Poetische Lieder und ein Cello" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-mit-musik-poetische-lieder-und-ein-cello/" target="_self">Poetische Lieder und ein Cello</a></li>
<li><strong>18.09.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gemeinschaft Leben mit Musik – Lorenbahn-Konzert mit der Liedpoetin Annett Kuhr" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-mit-musik-lorenbahn-konzert-mit-der-liedpoetin-annett-kuhr/" target="_self">Lorenbahn-Konzert mit der Liedpoetin Annett Kuhr</a></li>
<li><strong>22.09.2010 &#8211; </strong><a title="Permanent Link zu Gemeinschaft leben im Kino" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-im-kino/" target="_self">Gemeinschaft leben im Kino</a></li>
<li><strong>26.09.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Clownin Sybille Hurtig und die Botschaft des Glücks" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/clownin-sybille-hurtig-und-die-botschaft-des-gluecks/" target="_self">Clownin Sybille Hurtig und die Botschaft des Glücks</a></li>
<li><strong>03. 11.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Alzheimer Gottesdienst am Erntedanktag in der Markuskirche" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/alzheimer-gottesdienst-am-erntedanktag-in-der-markuskirche/" target="_self">Alzheimer Gottesdienst am Erntedanktag in der Markuskirche</a></li>
<li><strong>14.10.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gute Nacht Liebster – Lesung mit Katrin Hummel" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gute-nacht-liebster-%e2%80%93-lesung-mit-katrin-hummel/" target="_self">Gute Nacht Liebster – Lesung mit Katrin Hummel</a></li>
<li><strong>13.11.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gemeinschaft leben mit Musik und Tanz im Mehrgenerationenhaus Horneburg" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-mit-musik-und-tanz-im-mehrgenerationenhaus-horneburg/" target="_self">Gemeinschaft leben mit Musik und Tanz im Mehrgenerationenhaus Horneburg</a></li>
<li><strong>01.12.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Maerchenabend mit Carmela Thomsen" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/maerchenabend-mit-carmela-thomsen/" target="_self">Märchenabend mit Carmela Thomsen</a></li>
</ol>
<h3>Materialien zum Download</h3>
<ul>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/News-Aktionsreihe-Plakat.pdf" target="_blank">News Aktionsreihe Plakat</a> (PDF )</li>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/Plakat-Welt-Alzheimertag-2010.pdf" target="_blank">Plakat Welt-Alzheimertag 2010</a> (PDF)</li>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/Anzeige-quer-rose.pdf" target="_blank">Anzeige quer rosé</a> (PDF)</li>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/Anzeige-Hochkant-gruen.pdf" target="_blank">Anzeige Hochkant grün</a> (PDF)</li>
</ul>
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		<title>Zeit zum Erinnern</title>
		<link>http://www.herbstzeitlose.org/pressespiegel/zeit-zum-erinnern/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Buxtehude]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hüsselhuus]]></category>

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		<description><![CDATA[Hüsselhuus-Gedenktag BUXTEHUDE. Einfach ein bisschen zusammensitzen, sich austauschen und gemeinsam erinnern. Dazu hatten die Angehörigen der verstorbenen „Hüsselhuus“-Bewohner bei einem Gedenktag Gelegenheit. Seit 2003 gibt es das „Hüsselhuus“, eine Wohngemeinschaft in Himmelpforten, in der bis zu zehn Menschen mit Demenz gemeinsam leben können. Betreut werden sie dabei entweder von den eigenen Angehörigen oder einem ambulanten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Hüsselhuus-Gedenktag</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>BUXTEHUDE.</strong> Einfach ein bisschen zusammensitzen, sich austauschen und gemeinsam erinnern. Dazu hatten die Angehörigen der verstorbenen „Hüsselhuus“-Bewohner bei einem Gedenktag Gelegenheit. Seit 2003 gibt es das <em>„Hüsselhuus“</em>, eine Wohngemeinschaft in Himmelpforten, in der bis zu zehn Menschen mit Demenz gemeinsam leben können. Betreut werden sie dabei entweder von den eigenen Angehörigen oder einem ambulanten Pflegedienst.<span id="more-57"></span></p>
<p style="text-align: justify;">18 Angehörige waren ins Kulturforum am Buxtehuder Hafen gekommen, um sich gemeinsam mit anderen Betroffenen an die Verstorbenen zu erinnern. Zu Beginn der Veranstaltung erhielt jeder Gast eine Kerze mit dem Namen des ehemaligen Familienmitglieds. Diese sollten die Anwesenden im Laufe des Abends anzünden und am Ende wieder auspusten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Begrüßung gab es dann Zeit, sich auszutauschen. Dabei sprachen die Gäste über die Verstorbenen, aber auch über das Leben ohne die Lieben. Die Anwesenden genossen es, <em>„vertraute Gesichter wiederzusehen“</em>, so Martina Jobmann, deren Vater die letzten zwei Jahre seines Lebens im <em>„Hüsselhuus“</em> verbrachte. Anschließend las der Buxtehuder Lektor Horst Niebuhr eine Kurzgeschichte von Vladimir Nabokov, in der eine Frau ihren Sohn durch einen Unfall verliert und niemand aus ihrer Familie sich traut, ihr die Nachricht zu überbringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/annett_kuhr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-58" style="float: right; margin: 0px 0px 10px 10px;" title="Annett Kuhr bei ihrem Auftritt im Buxtehuder Kulturforum" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/annett_kuhr.jpg" alt="Annett Kuhr bei ihrem Auftritt im Buxtehuder Kulturforum" width="299" height="229" /></a>Die besinnlichen Stunden ergänzte die Hamburger Liedermacherin <strong>Annett Kuhr</strong> mit einer stimmungsvollen Darbietung auf der Gitarre. Kuhr, selbst gelernte Altenpflegerin, freute sich, als Gast bei der Veranstaltung dabei sein zu dürfen. Die Chanson-Sängerin arbeitete selbst lange mit dementen Menschen und weiß um die Bedeutung des Gedenktages. „<em>Am Ende des Lebens steht der Tod, und damit muss man sich irgendwann auseinandersetzen.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer Stärkung am Buffet endete die Veranstaltung schließlich, und die Gäste verkündeten, eine Wiederholung anzusetzen. <em>„Es ist wichtig, die Erinnerung in Gemeinschaft weiterleben zu lassen“</em>, sagte Christiane Martens-Schmidt. Ihr Vater starb vor sechs Wochen im <strong>Hüsselhuus</strong>. <em>„Und vor allem es ist auch ein Trost.“</em></p>
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		<title>Lebenswerter Alltag für demente Menschen</title>
		<link>http://www.herbstzeitlose.org/pressespiegel/lebenswerter-alltag-fur-demente-menschen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Hüsselhus]]></category>
		<category><![CDATA[Hüsselhuus]]></category>

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		<description><![CDATA[Hüsselhuus in Himmelpforten bietet alternatives Wohnprojekt Das Hüsselhuus in Himmelpforten bei Stade ist eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Wie in einer Familie leben dort acht bis zehn schwerstdemente Menschen. Weil ein herkömmliches Wohn- und Pflegeheim demente Menschen oft ängstigt und Angehörige mit der häuslichen Pflege schnell überfordert sind, hat der Verein Herbstzeitlose ein Konzept für ambulante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Hüsselhuus in Himmelpforten bietet alternatives  Wohnprojekt</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Hüsselhuus in Himmelpforten bei Stade ist eine ambulant  betreute Wohngemeinschaft. Wie in einer Familie leben dort acht bis zehn  schwerstdemente Menschen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Weil ein herkömmliches Wohn- und Pflegeheim demente Menschen oft  ängstigt und Angehörige mit der häuslichen Pflege schnell überfordert  sind, hat der Verein Herbstzeitlose ein Konzept für ambulante  Wohngemeinschaften entwickelt und mit dem Hüsselhuus 2003 selbst in die  Praxis umgesetzt. <cite title="Zitat">&#8220;Ich will später auch nicht ins  Heim&#8221;</cite>, beschreibt Hüsselhuus-Initiatorin und Vereinsvorsitzende Regina Fleck  ihre Motivation, die Lebensqualität von demenzkranken Menschen und deren  Angehörigen zu verbessern. <em>&#8220;Ich habe im Heim  gearbeitet&#8221;</em>, ergänzt Hauswirtschafts- und Pflegekraft Uschi  Hilbert, <em>&#8220;ich konnte das nicht mehr, weil meine  Vorstellungen sich dort nicht umsetzen ließen.&#8221;</em><span id="more-50"></span></p>
<div id="attachment_39" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/9820B1262857717.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-51" title="Wohnprojekt dementer Menschen: Im Hüsselhuus werden sie geduldig und herzlich umsorgt. Rechts: Initiatorin Regina Fleck. © Foto: Hans-Gerd Finke" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/9820B1262857717.jpg" alt="Wohnprojekt dementer Menschen: Im Hüsselhuus werden sie geduldig und herzlich umsorgt. Rechts: Initiatorin Regina Fleck. © Foto: Hans-Gerd Finke" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wohnprojekt dementer Menschen: Im Hüsselhuus werden sie geduldig und herzlich umsorgt. Rechts: Initiatorin Regina Fleck. © Foto: Hans-Gerd Finke</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Alltag kann für schwerstdemente Menschen bis zum Lebensende  lebenswert sein. Manche können noch im Haushalt helfen. Viele sind aber  auch so pflegebedürftig, dass sie nicht mehr alleine essen oder sich  anziehen können. Die Angehörigen übernehmen als Vereinsmitglieder im  Hüsselhuus dann die Betreuung selbst oder organisieren sie, indem sie Hauswirtschafterinnen einstellen und einen Pflegedienst beauftragen.  Zusätzliche Hilfe kommt von Ärzten, Laien, Freiwilligen und vom  Hospizdienst. Inzwischen hat das Hüsselhuus nämlich eine zusätzliche  Hospizfunktion übernommen, weil es die Bewohner auch in der Sterbephase  bis zum Schluss begleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Für ganz wichtig hält es Regina Fleck, dass die Angehörigen als eine  Art Beirat im Verein einbezogen sind und mitbestimmen, was gemacht wird.  Sie können selbst in der Betreuung mitarbeiten, entscheiden zusammen  mit den Betreuten und geben sie nicht nur ab. Der Verein Herbstzeitlose  berät und begleitet die Angehörigen. Über die eigene Mitarbeit kann ein finanzieller Nachteil ausgeglichen werden. Alle Bewohner sind zwar in  der Pflegestufe III, aber erhalten nicht den Pflegesatz für stationäre  Einrichtungen, sondern nur das Pflegegeld oder die Kombi-Leistung.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein professionelles TV-Team drehte den Film &#8220;Das Hüsselhuus &#8211; ein  wunderbarer Ort”. Das Stader Tageblatt schrieb dazu: <cite title="Zitat">&#8220;Er  zeigt Eindrücke aus dem Alltag und eine ausgesprochen liebevolle  Atmosphäre, trotz der vergesslichen Menschen. ‚Ich weiß nicht&#8217;,  antworten sie häufig. Manchmal sind sie schroff und mürrisch. Aber sie  werden nicht allein gelassen, sondern geduldig und herzlich umsorgt. Der Film  geht dicht ran an die Menschen. Er verschweigt nicht, wie bedrückend der  Verlust des Gedächtnisses ist. Aber er zeigt einen erstaunlich  entspannten und familiären Umgang damit&#8221;</cite>. Eine DVD mit dem  30-minütigen Film von Regisseurin Claudia Dejá über das Hüsselhuus kann  für eine Schutzgebühr von zehn Euro (plus zwei Euro für Versand) beim Verein  Herbstzeitlose bezogen werden.</p>
<h3>Kontakt</h3>
<p style="text-align: left;">Regina Fleck, Kirchweg 9, 21640 Bliedersdorf, Telefon:  (04163) 824835, <a href="mailto:Herbstzeitlose.ev@gmx.net">Herbstzeitlose.ev@gmx.net</a>, <a title="Dieser  externe Verweis öffnet ein neues Browserfenster" href="http://www.herbstzeitlose.org" target="_blank">www.herbstzeitlose.org</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">© Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V. &#8211; Nachdruck eines Artikels vom 07.01.2010  im Onlineangebot des <a title="Onlineangebot des Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V." rel="nofollow" href="http://www.vdk.de/nb22496" target="_blank">Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V.</a> &#8211; mit freundlicher Genehmigung.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fischtran zur Alzheimer-Vorsorge?</title>
		<link>http://www.herbstzeitlose.org/pressespiegel/fischtran-zur-alzheimer-vorsorge/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 09:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer-Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Heise Online berichtet, könnte Sport und Fischtran zur Alzheimer-Vorsorge völlig ausreichen. Anders als bisher gedacht wird die Alzheimersche Krankheit anscheinend nicht durch Protein-Ablagerungen im Gehirn ausgelöst. Wie der Psychiater George Bartzokis von der University of California in einem Interview in der neuen Ausgabe 11/09 von Technology Review (seit Donnerstag am Kiosk und online portokostenfrei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie <a title="heise online - Sport und Fischtran zur Alzheimer-Vorsorge" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sport-und-Fischtran-zur-Alzheimer-Vorsorge-837116.html" target="_blank">Heise Online</a> berichtet, könnte Sport und Fischtran zur Alzheimer-Vorsorge völlig ausreichen. Anders als bisher gedacht wird die Alzheimersche Krankheit anscheinend nicht durch Protein-Ablagerungen im Gehirn ausgelöst. Wie der Psychiater <strong>George Bartzokis</strong> von der University of California in einem Interview in der neuen Ausgabe 11/09 von <strong>Technology Review</strong> (seit Donnerstag am Kiosk und <a title="Externer Link" href="https://www.heise.de/abo/tr/hefte.shtml" target="_blank">online portokostenfrei bestellbar</a>) sagte, ist die Ursache für die Krankheit eher in der die Nervenfasern umgebenden Myelinschicht zu suchen. Demnach kann nahezu jeder mit der Einnahme von Fischtran und regelmäßigem Sport wirksam vorbeugen.<span id="more-44"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Fisch ist gut fürs Gedächtnis&#8221;</em> &#8211; das wussten unsere Omas vor 50 Jahren  schon. Vielleicht täte die Pharmaindustrie gut daran, einmal ein Lexikon der überlieferten Weisheiten zu studieren. Immer mehr der alten Sprüche stellen sich als durchaus begründet heraus, es könnte sich lohnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Waltran, den wir noch aus unseren Jugendzeiten kennen, ist seit Jahrhunderten ein begehrter Rohstoff und käme somit wieder zu neuen Ehren. Die Japaner wissen schon, warum sie niemals aufgehört haben, die Wale aus dem Meer zu ziehen. So einfach und zugleich kompliziert kann diese Welt sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Film nah dran an der Demenz</title>
		<link>http://www.herbstzeitlose.org/pressespiegel/ein-film-nah-dran-an-der-demenz/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 19:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Arte]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Hüsselhuus]]></category>
		<category><![CDATA[NDR]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[TV-Team dreht im Himmelpfortener Hüsselhuus Himmelpforten &#8211; Eine alte Dame putzt Erdbeeren. &#8220;Wird das jetzt gefilmt?&#8221; fragt sie belustigt. Neben ihr sitzt die junge Giselle Hientzsch mit ihrem kleinen Sohn. &#8220;Damit die Leute wissen, wo sie hingehen können, wenn sie alles vergessen&#8221;, erklärt Giselle. Sie ist Praktikantin im Hüsselhuus, einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>TV-Team dreht im Himmelpfortener Hüsselhuus</strong></p>
<div id="attachment_38" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/1546101_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-38" title="die Mitwirkenden" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/1546101_1-300x262.jpg" alt="Über den Film von Claudia Dejá (Zweite von rechts) freuen sich die Mitwirkenden Alina Päper, Kirsi und Uschi Hilbert, und Regina Fleck. " width="300" height="262" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Über den Film von Claudia Dejá (Zweite von rechts) freuen sich die Mitwirkenden Alina Päper, Kirsi und Uschi Hilbert, und Regina Fleck. </p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Himmelpforten</strong> &#8211; Eine alte Dame putzt Erdbeeren.<em> &#8220;Wird das jetzt gefilmt?&#8221;</em> fragt sie belustigt. Neben ihr sitzt die junge Giselle Hientzsch mit ihrem kleinen Sohn. <em>&#8220;Damit die Leute wissen, wo sie hingehen können, wenn sie alles vergessen&#8221;</em>, erklärt Giselle. Sie ist Praktikantin im Hüsselhuus, einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Szene stammt aus den Film <em>&#8220;Das Hüsselhuus &#8211; ein wunderbarer Ort&#8221;</em>, der am Sonntag im Kino Harsefeld Premiere hatte. Er zeigt Eindrücke aus dem Alltag und eine ausgesprochene liebevolle Atmosphäre, trotz der vergesslichen Menschen.<em> &#8220;Ich weiß nicht&#8221;</em>, antworten sie häufig. Manchmal sind sie schroff und mürrisch. Aber sie werden nicht allein gelassen, sondern geduldig und herzlich umsorgt.<span id="more-37"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Praktikantinnen Giselle und Eugenia &#8211; alle duzen sich hier &#8211; gehen ganz unbefangen mit den Alten um. Sie lernen Sozialassistentin mit Schwerpunkt Familienpflege an den Berufsbildenden Schulen III in Stade. Mit dem traurigen Anblick, wenn manche nur noch da sitzen können, komme sie jetzt klar, sagt Eugenia König in ihrer erfrischenden Art.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Film geht dicht ran an die Menschen. Er verschweigt nicht, wie bedrückend der Verlust des Gedächtnisses ist. Aber er zeigt einen erstaunlich entspannten und familiären Umgang damit. Da gibt es auch viel zu lachen. Eine alte Dame scherzt mit dem Arzt Dr. Matthias Walle, als er ihr Gedächtnis prüft. Ihr Alter? <em>&#8220;Das rechne mal selber aus&#8221;</em>, sagt sie verschmitzt. Die Atmosphäre in dem Haus habe einen positiven Einfluss, sagt Walle. Die Umgebung reduziere die Angst der Patienten. Deshalb brauche er weniger Medikamente verschreiben als in Heimen.</p>
<p style="text-align: justify;">Pflegerin Uschi Hilbert schätzt an ihrer Arbeit, dass sie sich soviel Zeit lassen kann, wie die alten Menschen brauchen: <em>&#8220;Man fühlt sich da immer zu Hause.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Regina Fleck</strong>, die Vorsitzende des Vereins <strong>Herbstzeitlose</strong> will mit dem Film möglichst viele zum Engagement für Demenzkranke motivieren. <em>&#8220;Denn es macht Freude und bereichert das Leben&#8221;</em>, sagte sie vor rund 150 geladenen Gästen zur Premiere. Ein Konzert mit Anett Kuhr und der Film <em>&#8220;Auf der Suche nach dem Gedächtnis&#8221;</em> rundeten den Abend ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Regisseurin<strong> Claudia Dejá</strong>, freie Filmemacherin für die ARD und Arte, kannte das Hüsselhuus bereits von einem früheren Beitrag für den NDR. Sie war sofort begeistert. <em>&#8220;Das ist ein Vorzeigemodell für Selbsthilfe&#8221;</em>, sagte sie zur Einstimmung in Harsefeld. Vier Tage lang hat die Hamburgerin mit einem Kamerateam das Leben in der WG eingefangen. Finanziert wurde das Projekt durch eine Spende der DOW in Höhe von 10.000 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Die DVD mit dem 30-minütigem Film gibt es für 10 Euro (plus 2 Euro bei Versand) beim Verein Herbstzeitlose, E-Mail: <a href="mailto:Herbstzeitlose.ev@gmx.net">Herbstzeitlose.ev@gmx.net</a>.</p>
<h3>Wohngemeinschaft</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Hüsselhuus in Himmelpforten ist eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für acht bis zehn schwerst demente Menschen. Das private Projekt wird seit der Gründung 2003 vom Verein <em>„Herbstzeitlose“ </em>begleitet. Die Angehörigen organisieren die Betreuung selbst. Das Konzept soll einen Weg weisen zwischen der häuslichen Pflege, die die Familien oft überfordert, und dem Heim, das demente Menschen oft ängstigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">© Stader Tageblatt &#8211; Nachdruck eines Artikels vom 27.06.2009  im <a title="Onlineangebot des Stader Tageblattes" rel="nofollow" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank"> Stader Tageblatt</a> mit freundlicher Genehmigung.</span></p>
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		<title>Immer weniger Medikamente werden erstattet</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 22:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer-Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medikament]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Arzneimittelhersteller Merz droht ein schwerer Rückschlag: Das Institut, das in Deutschland den Nutzen von Medikamenten beurteilt, sieht keine Vorteile in dem Alzheimer-Präparat Memantine von Merz. Die Kassen könnten deshalb schon bald eine Erstattung des Umsatzgaranten verweigern. Das Präparat Memantine ist der größte Umsatzbringer, doch jetzt hat der Pharmakonzern Merz mit seinem Alzheimer-Medikament mächtig Ärger: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Dem Arzneimittelhersteller Merz droht ein schwerer Rückschlag: Das Institut, das in Deutschland den Nutzen von Medikamenten beurteilt, sieht keine Vorteile in dem Alzheimer-Präparat Memantine von Merz. Die Kassen könnten deshalb schon bald eine Erstattung des Umsatzgaranten verweigern.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Präparat <strong>Memantine </strong>ist der größte Umsatzbringer, doch jetzt hat der Pharmakonzern Merz mit seinem Alzheimer-Medikament mächtig Ärger: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) kam am Donnerstag zu dem Ergebnis, dass der Nutzen von Memantine für Alzheimer-Patienten nicht belegt und eine Erstattung durch die gesetzlichen Kassen deshalb nicht gerechtfertigt sei.<span id="more-35"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Folgt der Gemeinsame Bundesausschuss, eines der wichtigsten Gremien im deutschen Gesundheitswesen, dem IQWIG-Gutachten, würde Memantine aus der Erstattung durch die gesetzlichen Kassen fliegen. Das IQWIG beurteilt seit einigen Jahren in der Bundesrepublik den Nutzen von als neu deklarierten Medikamenten und gibt entsprechende Empfehlungen dem Gemeinsamen Bundesausschuss. Das IQWIG wird bei seinen Entscheidungen immer strenger: Erst im Juni hatte es sich mit Pfizer, dem größten Pharmakonzern der Welt, wegen eines Antidepressivums angelegt.</p>
<h3>Pharmakonzern Merz hält Entscheidung für nicht nachvollziehbar</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Kölner Institut wertete für seinen Bericht über Memantine sieben Studien mit rund 2000 Teilnehmern aus. In Deutschland ist das Medikament für mittelschwere bis schwere Alzheimer zugelassen. Für Merz ist Memantine derzeit der größte Umsatzlieferant. Das Präparat hat im Geschäftsjahr 2007/2008 bei Merz und seinen Vertriebspartnern zusammen 1,3 Milliarden Dollar erlöst.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Gutachten des IQWIG zufolge lässt sich jedoch nicht belegen, ob Memantine Alzheimer-Patienten nützt. &#8220;<em>Solange nicht wissenschaftlich erwiesen ist, dass Therapien Patienten oder Betreuern einen spürbaren Vorteil bringen, ist es kaum zu rechtfertigen, sie weiterhin auf Kosten der Solidargemeinschaft zu verordnen&#8221;</em>, erklärte Institutsleiter Peter Sawicki.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Familienunternehmen Merz reagierte entsetzt auf die Entscheidung: <em>&#8220;Wir können dieses Ergebnis in keiner Weise nachvollziehen&#8221;</em>, sagte Merz-Chef Martin Zügel. Die Methoden, die das Institut bei der Analyse angewendet habe, seien für das Krankheitsgebiet nicht geeignet. Es werde versucht, mit einem fragwürdigen Bericht Patienten mit schwerer Demenz das einzige Medikament wegzunehmen, das sie besäßen. &#8220;<em>Das halten wir in höchstem Maße für bedenklich&#8221;</em>, sagte Zügel.</p>
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