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	<title>Herbstzeitlose e.V. &#187; Regina Fleck</title>
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	<description>Mehr Lebensqualität für Demenzkranke</description>
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		<title>Filmaufnahmen in der Schule</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 17:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BBS-Schülerinnen drehen mit ARD-Autorin einen Lehrfilm über Pflege, Betreuung und Versorgung Eine Frau liegt im Bett, sie kann nicht sehen und ihre beiden Arme sind gebrochen. Eine Pflegerin tritt ans Bett, um sie mit dem frisch zubereiteten Essen zu füttern. In dem Raum in der Berufsbildenden Schule III in Stade herrscht eine konzentrierte Ruhe. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>BBS-Schülerinnen drehen mit ARD-Autorin einen Lehrfilm über Pflege, Betreuung und Versorgung</strong></p>
<div id="attachment_32" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/090627filmbbs3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-32" title="Pflege einer Bettlägerigen: Tamara Schmeelk (liegend) spielt in dieser Szene die alte blinde Dame. © Feld" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/090627filmbbs3-150x150.jpg" alt="Pflege einer Bettlägerigen: Tamara Schmeelk (liegend) spielt in dieser Szene die alte blinde Dame. © Feld" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pflege einer Bettlägerigen: Tamara Schmeelk (liegend) spielt in dieser Szene die alte blinde Dame. © Feld</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine Frau liegt im Bett, sie kann nicht sehen und ihre beiden Arme sind gebrochen. Eine Pflegerin tritt ans Bett, um sie mit dem frisch zubereiteten Essen zu füttern. In dem Raum in der Berufsbildenden Schule III in Stade herrscht eine konzentrierte Ruhe. Die Kamera läuft. Schülerinnen der Abschlussklasse für Gesundheit-Pflege stehen bereit, um den nächsten Take für einen Lehrfilm zu drehen. JOKER-Reporterin Kristina Feld war dabei.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Filmaufnahmen in der Wiesenstraße laufen auf Hochtouren. Claudia Dejá, freie Filmemacherin für ARD und ARTE, dreht mit den Schülerinnen einen Lehrfilm für Schulklassen. Verschiedene Situationen werden dargestellt: Eine Klasse wird unterrichtet, eine Zwischenmahlzeit gekocht und eine liegenden Frau wird gepflegt.<span id="more-31"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Anke Hilck, Fachbereichsleiterin Gesundheit und Pflege, freut sich über &#8220;die Flexibilität und die tolle Mitarbeit der Schülerinnen&#8221;. Für sie ist es ungewohnt, die drei Themen ihrer Arbeit &#8211; Pflege, Betreuung und Versorgung &#8211; zu verfilmen und vor laufender Kamera ein Interview zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch für die Schülerinnen ist dieser Tag am Set eine nette Abwechslung. Noch nie hatten sie die Chance, bei einem echten Film mitzuwirken. Sara Hiersemenzel empfindet den Drehtag als &#8220;eine tolle, neue Erfahrung, die man nicht missen möchte&#8221;. Die 22-Jährige findet es gut, dass man sich diesen Film auch noch in vielen Jahren anschauen kann und somit eine Erinnerung hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den Dreharbeiten sagt Tamara Schmeelk, sie könne sich nun viel besser in die Lage eines Klienten hineinversetzen. Denn sie hat gerade eine bettlägerige Frau gespielt und durch den Perspektivwechsel &#8220;alles ganz anders&#8221; wahrgenommen. Erfahrung mit Blinden hat sie schon durch ihre Arbeit in der Lebenshilfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Stella Harnisch-Scheuermann und Rosa Kipke gefällt dieses Projekt zum Abschluss der Schulzeit gut. &#8220;So konnten wir noch einmal als Klasse etwas zusammen machen&#8221;, freut sich die 18-jährige Stella. Schließlich ist die Schulzeit der gelernten &#8220;Sozialassistentinnen mit dem Schwerpunkt Familienpflege&#8221; nun vorbei. Rosa ist sehr gespannt auf das Resultat und kann es kaum erwarten, den fertigen Film zu sehen. &#8220;Es war neu für mich, vor laufender Kamera eine Szene zu spielen&#8221;, sagt die 18-Jährige. Nach dem Abschluss macht sie nun eine Ausbildung zur Hotelfachfrau, bei der sie das nutzen kann, was sie in der Schule über die Versorgung von Menschen gelernt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre Klassenkameradin Sara geht erst einmal nach Schleswig-Holstein und arbeitet dort auf einem Ferienbauernhof für verhaltensauffällige Kinder. Die 18-jährige Tamara dagegen wird für ein Jahr zu einer alten, bettlägerigen Frau in die Wohnung ziehen und sich rund um die Uhr um sie kümmern. Danach will sie eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin absolvieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Dreharbeiten sind zu Ende. Zumindest in der BBS. Danach wird noch an einem anderen Ort gedreht: im &#8220;Hüsselhuus&#8221;, in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Himmelpforten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">© Stader Tageblatt &#8211; Nachdruck eines Artikels vom 27.06.2009  im <a title="Onlineangebot des Stader Tageblattes" rel="nofollow" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank"> Stader Tageblatt</a> mit freundlicher Genehmigung.</span></p>
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		<title>Den Menschen nah gekommen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 17:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Film über das Hüsselhuus -Pflegeschülerinnen erleben Demenzerkrankte Himmelpforten &#8211; Ein letzter Dreh aus der Distanz: Das Kamerateam um Filmemacherin Claudia Dejá dreht vom fernen Balkon aus die Menschen aus dem &#8220;Hüsselhuus&#8221;, die im Garten Kaffee trinken. Vielleicht wird dies die letzte Szene ihres 20-minütigen Beitrags, in dem sie den Frauen und Männern in der Wohngemeinschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Film über das Hüsselhuus -Pflegeschülerinnen erleben Demenzerkrankte</strong></p>
<div id="attachment_28" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-28" title="Regina Fleck von den Herbstzeitlosen Arm in Arm mit Bewohnerin Hanna Müllhäuser. © Eidtmann" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_1-150x150.jpg" alt="Regina Fleck von den Herbstzeitlosen Arm in Arm mit Bewohnerin Hanna Müllhäuser. © Eidtmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Regina Fleck von den Herbstzeitlosen Arm in Arm mit Bewohnerin Hanna Müllhäuser.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"> </span> <span style="color: #888888;">Himmelpforten &#8211; </span>Ein letzter Dreh aus der Distanz: Das Kamerateam um Filmemacherin Claudia Dejá dreht vom fernen Balkon aus die Menschen aus dem &#8220;Hüsselhuus&#8221;, die im Garten Kaffee trinken. Vielleicht wird dies die letzte Szene ihres 20-minütigen Beitrags, in dem sie den Frauen und Männern in der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Himmelpforten ganz nah gekommen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Freiberuflerin Claudia Dejá liebt anspruchsvolle soziale Themen, begleitet Menschen in Krisen und Herausforderungen. Gerade lief im WDR in der Serie &#8220;Menschen hautnah&#8221; ihr Beitrag über Singles (&#8220;Mann sucht Frau&#8221;). Die Hamburgerin hatte schon einmal für eine NDR-Produktion im Hüsselhuus gedreht. Ein erneuter Kontakt kam jetzt zustande, als der Verein &#8220;Herbstzeitlose&#8221; mit seiner Idee eines Dokumentarfilms über die von ihm initiierte Wohngemeinschaft vom Lokalen Spendenprogramm der Dow profitierte.<span id="more-27"></span></p>
<p style="text-align: justify;">10.000 Euro bewilligte das Chemie-Unternehmen für die Erstellung eines Films, der viele erreichen soll: Die breite Öffentlichkeit ebenso wie Schulklassen, junge Menschen, die sich beruflich (in Richtung Pflege) orientieren wollen, Familien mit einem Demenz-Kranken oder Alzheimer-Selbsthilfegruppen, auch Bildungsträger und Verbände, die sich diesem sensiblen Thema stellen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptrolle im Film spielen die beiden jungen Frauen Eugenia König und Giselle Hientzsch, die an den Berufsbildenden Schulen III in Stade gerade ihre staatliche Prüfung zur Sozialassistentin (Schwerpunkt Familienpflege) bestanden haben und das Praktikum im Hüsselhuus absolvierten.</p>
<p style="text-align: justify;">Als &#8220;junge Frauen mit Herz, die erspüren, was das Gegenüber braucht&#8221;, erlebte Dejá ihre Protagonistinnen. Auch im Hüsselhuus hat man genau registriert, wie sich die Persönlichkeiten der 20-Jährigen von Tag zu Tag stärker entfalten konnten. Am Ende der Dreharbeiten diese Woche herrscht bei allen Beteiligten eitel Sonnenschein &#8211; wettertechnisch ebenso wie stimmungsmäßig.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Es ist wunderbar zu sehen, was aus einer Vision werden kann&#8221;, sagt Regina Fleck, Vorsitzende des Vereins &#8220;Herbstzeitlose&#8221;, die die Dow mit ihrem nachhaltigen Film-Konzept überzeugt hatte. Mit dem Beitrag, der voraussichtlich im August fertiggestellt wird, bekommt die vom Verein initiierte private Wohngemeinschaft einen größeren Bekanntheitsgrad. Mutmach-Beispiel für innovative Wohnformen soll das Hüsselhuus sein.</p>
<div id="attachment_29" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-29" title="Kaffeeklatsch im Garten des Hüsselhuuses. © Eidtmann" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_2-150x150.jpg" alt="Kaffeeklatsch im Garten des Hüsselhuuses. © Eidtmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kaffeeklatsch im Garten des Hüsselhuuses.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Geschehen in der 2003 begründeten WG wird weitgehend von den Angehörigen bestimmt und auch mitgetragen. Zurzeit leben fünf Frauen und drei Männer im großen Anwesen an der Straße Forth. Angehörige und Mitarbeiterin Ute Schrieber hat gerade ihren Vater verloren, der die letzten Lebensjahre im Hüsselhuus verbrachte. Kraft und Halt schöpfte sie auch in dieser Situation von der innigen Gemeinschaft. &#8220;Es ist ein besonderer Ort, mit ganz viel Ruhe und Fröhlichkeit&#8221;, beschreibt sie ihre Wirkungsstätte. Schrieber gehört wie Anja Päper und Uschi Hilbert zu den drei Kräften, die den Alltag organisieren. Für Fachlichkeit sorgen Ärzte und Pflegedienste, die ins Haus kommen. Familien stellen zudem hauswirtschaftliche Kräfte ein, die gemeinsam mit dem Team, Praktikanten und Angehörigen den Tagesablauf strukturieren. &#8220;Selbstbestimmung steht bei uns an erster Stelle&#8221;, sagt Fleck. &#8220;Wir sind ein Beispiel, wie es funktionieren kann.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Lesen Sie auf der Jugendseite Joker in dieser Ausgabe einen weiteren Beitrag über die Dreharbeiten in den Berufsbildenden Schulen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">© Stader Tageblatt &#8211; Nachdruck eines Artikels vom 27.06.2009  im <a title="Onlineangebot des Stader Tageblattes" rel="nofollow" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank"> Stader Tageblatt</a> mit freundlicher Genehmigung.</span></p>
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		<title>Ein ganz wunderbarer Ort</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 09:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz spürt nach fünf Jahren: Es funktioniert Himmelpforten. Sie fühlen sich zu Hause. Sie können im großen Garten schweifen, ein wenig in der Küche helfen, eigene Mätzchen pflegen oder im Fernsehsessel dösen. Immer ist jemand da, den sie kennen, der nett zu ihnen ist. „Genau so habe ich mir die Wohngemeinschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: justify;">Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz spürt nach fünf Jahren: Es funktioniert</h3>
<p><!--75690444--></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Himmelpforten. Sie fühlen sich zu Hause. Sie können im großen Garten schweifen, ein wenig in der Küche helfen, eigene Mätzchen pflegen oder im Fernsehsessel dösen. Immer ist jemand da, den sie kennen, der nett zu ihnen ist. „Genau so habe ich mir die Wohngemeinschaft vorgestellt“, sagt Regina Fleck vom Demenz-Verein Herbstzeitlose. „Es ist ein wunderbarer Ort,“ sagt Ute Schrieber, die zwei Angehörige im Hüsselhuus hat.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die vor fünf Jahren gegründete ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Himmelpforten funktioniert nach dem Prinzip der Selbsthilfe. Es sind die Angehörigen der acht Bewohner, die den Alltag im Haus Forth 42 bestimmen und sich dabei von Pflegedienst, Ärzten, Laienhelfern, Hauswirtschaftshilfen, Ehrenamtlichen, Hospizdienst und dem Verein helfen lassen.<span id="more-7"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verein Herbstzeitlose unter Leitung von Regina Fleck hatte das private Wohnprojekt einst initiiert. Die Krankenschwester, die hin und wieder Nachtwachen übernimmt, spricht vom „Stader Modell“. Der Verein ist nicht Träger, aber er gewährleistet die Konstanz, nimmt an den regelmäßigen Angehörigentreffen teil, gibt Impulse. Weil Himmelpforten rund läuft, denkt er bereits an eine zweite Initiative.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als ursprünglich gedacht, leben im Hüsselhuus viele ältere Menschen, die solange wie möglich zu Hause geblieben waren. Gerade erst ist wieder ein 93-Jähriger eingezogen – dem man sein Alter aber partout nicht ansieht. Fast alle sind in Pflegestufe III, brauchen Hilfe bei jeder alltäglichen Verrichtung wie dem Anziehen des Pullovers oder dem Gang zur Toilette.</p>
<p style="text-align: justify;">Das setzt ihrer Mitwirkung im Haushaltsgeschehen Grenzen. Auch ist das ältere Gutshaus mit seinen Treppen und Winkeln nicht ideal – fünf der acht Zimmer sind im Obergeschoss angesiedelt. Aber den Familien, die sich auf das Hüsselhuus-Projekt einlassen, sind die Wärme und Seele des Hauses wichtig. Dass sich die Mutter, der Lebensgefährte oder der Onkel wohlfühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Er schäkert, kuschelt, gibt Küsschen – so kenne ich meinen Onkel gar nicht“, sagt Ute Schrieber. Die Haus- und Familienpflegerin ist wie Gisela Groß eine der beiden Ansprechpartnerinnen für das Hüsselhuus und in einer Zwitterstellung – als Angehörige und Beschäftigte. Aber Schrieber spürt, dass es funktioniert. „Ich kann zwischen allen vermitteln.“</p>
<p style="text-align: justify;">Angehörige können und sollen im Hüsselhuus ein- und ausgehen. Sie sind an keine Besuchszeiten gebunden, können Einblick nehmen in die Pflegedokumentation, ihre Lieben zum Ausflug mitnehmen oder an Mahlzeiten teilnehmen. Sie haben aber auch Pflichten wie das Einkaufen, Renovieren und den Einsatz beim Gartentag, der zweimal im Jahr ansteht. Der nächste ist am 21. April.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stimmung im Hüsselhuus ist gelöst. „Nicht immer, aber zu 97 Prozent“, lachen Anja Päper und Andrea Vollmers. Wenn es einer Betreuungskraft mal selber nicht gut geht, verzieht sie sich kurz in die Wäschekammer oder lässt sich im Umgang mit einem Bewohner ablösen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Hüsselhuus gehört auch der Tod zum Alltag – und der verbreitet Traurigkeit, aber keinen Schrecken. „Wir leisten hier eine sehr gute Sterbebegleitung“, sagt Regina Fleck. Hospizler, Angehörige und Angestellte lassen den Schwerkranken „ganz ruhig gehen“, beschreibt Ute Schrieber den allerletzten Lebensabschnitt<br />
im Hüsselhuus.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Information</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wohngemeinschaft Hüsselhuus in Himmelpforten, Ute Schrieber<br />
Tel.: 0 41 44/ 60 69 88</p>
<p style="text-align: left;">Verein Herbstzeitlose, Regina Fleck<br />
Tel.: 0 41 63/ 82 48 35.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle:</strong> Stader Tageblatt, Artikel vom Dienstag, dem 15.04.2008</p>
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