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	<title>Herbstzeitlose e.V. &#187; Regina Fleck</title>
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	<description>Mehr Lebensqualität für Demenzkranke</description>
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		<title>Ein herausragendes Beispiel guter Pflege</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Hüsselhuus gewinnt 40.000 Euro beim Ideenwettbewerb &#8220;Pflege&#8221; HIMMELPFORTEN &#8211; &#8220;Neue Wege in der Pflege&#8221; hat sich das Projekt Hüsselhuus in Himmelpforten als Motto gesetzt. Seit 2003 gibt es die Wohngemeinschaft, in der bis zu zehn Demenzkranke gemeinsam leben. Die Einrichtung wurde jetzt als ein herausragendes Beispiel guter Pflege ausgezeichnet. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan überreichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Das Hüsselhuus gewinnt 40.000 Euro beim Ideenwettbewerb &#8220;Pflege&#8221;</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>HIMMELPFORTEN</strong> &#8211; &#8220;Neue Wege in der Pflege&#8221; hat sich das Projekt Hüsselhuus in  Himmelpforten als Motto gesetzt. Seit 2003 gibt es die Wohngemeinschaft,  in der bis zu zehn Demenzkranke gemeinsam leben. Die Einrichtung wurde  jetzt als ein herausragendes Beispiel guter Pflege ausgezeichnet.  Niedersachsens Sozialministerin <strong>Aygül Özkan </strong>überreichte der 1.  Vorsitzenden <strong>Regina Fleck</strong> einen Scheck in Höhe von 40.000 Euro.<span id="more-107"></span></p>
<div id="attachment_108" class="wp-caption alignnone" style="width: 303px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/1993553_1.jpg"><img class="size-full wp-image-108" title="Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort, heißt es auf der Urkunde, die Ministerin Aygül Özkan (links) an Regina Fleck übergab. Foto Stefan Koch" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/1993553_1.jpg" alt="Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort, heißt es auf der Urkunde, die Ministerin Aygül Özkan (links) an Regina Fleck übergab. Foto Stefan Koch" width="293" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort, heißt es auf der Urkunde, die Ministerin Aygül Özkan (links) an Regina Fleck übergab. Foto Stefan Koch</p></div>
<p style="text-align: left;">&#8220;Bei uns in Niedersachsen gibt es hervorragende Beispiele guter Pflege&#8221;,  sagte Niedersachsens Sozialministerin <strong>Aygül Özkan</strong> bei der  Preisverleihung des Ideenwettbewerbs &#8220;Pflege&#8221;. &#8220;Gute Ansätze sollen  nicht im Verborgenen bleiben. Sie können anderen als Vorbilder dienen.&#8221;  Bewerben konnten sich Träger von zugelassenen ambulanten und stationären  Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen.</p>
<h3>&#8220;Das Hüsselhuus &#8211; ein wunderbarer Ort&#8221;</h3>
<p style="text-align: left;">Die Einrichtung in Himmelpforten  ist eine Pflege-Wohngemeinschaft unter Regie besonders engagierter,  erfahrener und qualifizierter Angehöriger von Demenzkranken, die dort  leben oder gelebt haben. Nach dem Motto &#8220;Dat du min leevst(n) büst&#8221;  leben und gestalten die Bewohner im Haus und auch im Garten ihren Alltag  in einer kleinen Gemeinschaft nach ihren individuellen Bedürfnissen.  Die älteren Menschen haben dort die Gewissheit, dass sie trotz der  gesundheitlichen Einschränkungen durch die Demenz ihr ganz persönliches  Leben selbstbestimmt und zugleich umsorgt bis zum Lebensende fortführen  können.</p>
<p style="text-align: left;">Pflegende Angehörige und Mitarbeiter sozialer, künstlerischer,  medizinischer und kaufmännischer Berufsgruppen gründeten im Jahr 2003  den Verein &#8220;Herbstzeitlose e.V.&#8221; mit dem Ziel, die Lebensqualität  Demenzkranker und ihrer Angehörigen zu verbessern und initiierten das  Projekt &#8220;Hüsselhuus&#8221;. In der Wohngemeinschaft in Himmelpforten können  bis zu zehn Menschen mit Demenz gemeinsam leben. Betreut werden sie  entweder von den eigenen Angehörigen oder einem ambulanten Pflegedienst.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt haben 110 Modelle bei dem Ideenwettbewerb &#8220;Pflege&#8221;  teilgenommen. 17 Preisträger wurden von einer Jury aus den Reihen des  Niedersächsischen Landespflegeausschusses als besonders vorbildlich  ausgewählt.</p>
<p style="text-align: left;">Die Preisträger dürfen jetzt den Titel &#8220;Als Erfolgsmodell vom  Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit  und Integration prämiert&#8221; führen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Autor:</strong> Redaktion<br />
<strong>Quelle:</strong> <a title="Externer Link" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank">Tageblatt online</a> vom 10. Februar 2011</p>
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		<title>17 Preisträgerinnen und Preisträger beim Ideenwettbewerb Pflege ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.herbstzeitlose.org/aktuelles/17-preistraegerinnen-und-preistraeger-beim-ideenwettbewerb-pflege-ausgezeichnet/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 12:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Sozialministerin Aygül Özkan: „Hervorragende Beispiele guter Pflege in Niedersachsen können als Vorbilder dienen“ HANNOVER &#8211; Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan hat heute die 17 Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs ‚Pflege&#8217; ausgezeichnet. „Bei uns in Niedersachsen gibt es hervorragende Beispiele guter Pflege. Heute belohnen wir diejenigen, die besonders erfolgreiche Ideen für die Pflege entwickelt haben&#8221;, sagte Ministerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Sozialministerin Aygül Özkan: „Hervorragende Beispiele guter Pflege in Niedersachsen können als Vorbilder dienen“</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>HANNOVER</strong> &#8211; Niedersachsens  Sozialministerin <strong>Aygül Özkan</strong> hat heute die 17 Gewinnerinnen und  Gewinner des Ideenwettbewerbs ‚Pflege&#8217; ausgezeichnet. „Bei uns in  Niedersachsen gibt es hervorragende Beispiele guter Pflege. Heute  belohnen wir diejenigen, die besonders erfolgreiche Ideen für die Pflege  entwickelt haben&#8221;, sagte Ministerin Özkan anlässlich der  Preisverleihung: „Gute Ansätze sollen nicht im Verborgenen bleiben. Sie  können anderen als Vorbilder dienen.&#8221;<span id="more-110"></span></p>
<p style="text-align: left;">Bis zum Einsendeschluss des Wettbewerbs waren insgesamt 110 Beiträge  eingegangen. Eine Jury aus den Reihen des Niedersächsischen  Landespflegeausschusses hat die Beiträge bewertet und die 17 Preisträger  als besonders vorbildlich ausgewählt. Mit der Auszeichnung sind je nach  Art und Aufwand der Projekte Preise in Höhe von bis zu 50.000 Euro  verbunden. Die Preisträger dürfen ab sofort den Titel ‚Als Erfolgsmodell  vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie,  Gesundheit und Integration prämiert&#8217; führen.</p>
<p style="text-align: left;">Bewerben konnten sich Trägerinnen und Träger von zugelassenen  ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen mit Standort in  Niedersachsen sowie Privatpersonen und private Initiativen, die ihr  Konzept in Kooperation mit einer solchen Pflegeeinrichtung umsetzen.  Aber auch vorbildliche Konzepte, die noch nicht verwirklicht wurden,  konnten eingereicht werden. Rund 1.200 ambulante Pflegedienste und 1.500  stationäre Einrichtungen stehen in Niedersachsen pflegebedürftigen  Menschen zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Autor:</strong> Thomas Spieker vom Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration<br />
<strong>Quelle:</strong> <a title="Externer Link" href="http://www.ms.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=4972&amp;article_id=94088&amp;_psmand=17" target="_blank">ms.niedersachsen.de</a> vom 9. Februar 2011</p>
<h3>Materialien</h3>
<p style="text-align: left;">Die einzelnen Beiträge sind im Internetauftritt des Sozialministeriums <a title="Externer Link" href="http://www.ms.niedersachsen.de/live/live.php?&amp;article_id=94072&amp;navigation_id=27585&amp;_psmand=17" target="_blank">als Download verfügbar</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Lesenswert in diesem Zusammenhang ist besonders die Projektbeschreibung <a title="Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort - Projektbeschreibung zum Download als PDF" href="http://www.ms.niedersachsen.de/download/55044" target="_blank">“Das Hüsselhuus – ein wunderbarer Ort“</a> (PDF 150KB) von <strong>Regina Fleck</strong>. Die <a href="http://www.ms.niedersachsen.de/download/55200"> Liste der prämierten Beiträge</a> ist ebenfalls als PDF (21KB)  verfügbar.</p>
<h3>Download</h3>
<p style="text-align: left;"><a title="Das Hüsselhuus - ein wunderbarer Ort - Projektbeschreibung zum Download als PDF" href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2011/02/Bliedersdorf.pdf" target="_blank">Das Hüsselhuus – ein wunderbarer Ort</a> (PDF 150KB) von <strong>Regina Fleck</strong></p>
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		<title>Aktionsreihe Leben, Abschied, Demenz und Trauer</title>
		<link>http://www.herbstzeitlose.org/pressespiegel/aktionsreihe-leben-abschied-demenz-und-trauer/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 16:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer-Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Stade]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des Welt-Alzheimertages 2010 am 21.09.2010 wird durch den Verein Herbstzeitlose e.V. in Kooperation mit weiteren Akteuren eine Aktionsreihe “Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ vom 17.-26.9.2010 im Landkreis Stade initiiert und bis zum Jahresende durch weitere Veranstaltungen fortgeführt. Akteure sind neben dem Verein “Herbstzeitlose e.V. &#8211; mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz“ die “Hospiz-Gruppe Stade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Anlässlich des Welt-Alzheimertages 2010 am 21.09.2010 wird durch den Verein Herbstzeitlose e.V. in Kooperation mit weiteren Akteuren eine Aktionsreihe “Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ vom 17.-26.9.2010 im Landkreis Stade initiiert und bis zum Jahresende durch weitere Veranstaltungen fortgeführt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Akteure sind neben dem Verein “Herbstzeitlose e.V. &#8211; mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz“ die “Hospiz-Gruppe Stade e.V.“, das “Mehrgenerationenhaus Horneburg e.V.“, die “Kulturstiftung Schloss Agathenburg“, die Liedermacherin Annett Kuhr, die “Ev.-luth. Markus-Kirchengemeinde“ in Stade und  das “Nostalgiekino mit Herz“ in Harsefeld. Einbezogen sind ebenfalls die Teilnehmer/innen der Selbsthilfegruppe für Angehörige und Pflegende von Demenz- und Alzheimer-Erkrankte aus Stade, Himmelpforten, Horneburg und Hemmoor.<span id="more-63"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Aktionsreihe soll die breite Öffentlichkeit dazu ermutigen, sich auf dem Wege der Kultur, Kunst und Musik den Lebensthemen Älter werden, Abschied nehmen, in die Demenz gehen und trauern, zu widmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zeitraum um den Welt-Alzheimertag, dem 21.September finden seit dem Jahr 1994 in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken, also Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 115 Millionen ansteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland betrifft diese Situation etwa 1,2 Millionen Menschen mit Demenz und ihre Familien. Diese Zahl wird bis 2050 auf etwa 2.6 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Auch wenn gegenwärtig eine Heilung der Erkrankung nicht möglich ist, so kann durch medizinischen Behandlung, Beratung, fachkundige Pflege, soziale Betreuung und vielen anderen Möglichkeiten den Kranken und ihren Angehörigen geholfen werden.  Sie sollen nicht allein gelassen werden und dürfen nicht im Schatten stehen.</p>
<h3>Das Motto des Welt-Alzheimertages 2010 lautet in Deutschland: “Gemeinschaft leben“</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Aktionsreihe “Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ schließt sich diesem Motto an und möchte damit betonen, dass Menschen, auch wenn sie an einer Demenz erkranken, Teil unserer Gesellschaft sind und nicht auf „Pflegefälle“ reduziert werden dürfen. Sie brauchen vor allem das menschliche Miteinander. Das Recht auf die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft und auf Wertschätzung ist in der „Charta der Rechte hilfe- und  pflegebedürftiger Menschen“ festgeschrieben und darf nicht eingeschränkt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ziel ist eine demenzfreundliche Gesellschaft, in der jeder Einzelne mit seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten wahrgenommen wird, nicht jedoch über seine Defizite. Durch die geplanten Aktionen im Landkreis Stade wird verdeutlicht, dass auch schon heute Gemeinschaft mit Demenzkranken gelebt wird.  Menschen mit Demenz werden einbezogen in Mehrgenerationenhäusern, Nachbarschaften, Wohngemeinschaften, Freizeitvereinen, bei Spaziergängen, Café-Besuchen, gemeinsamen Urlauben usw. Auf dem Weg zum Ziel sind wir bisher allerdings erst wenige Schritte gegangen. Mit der Aktionsreihe „Leben, Abschied, Demenz und Trauer“ soll ein weiteres Stück Weg zu einer demenzfreundlichen Gesellschaft beschritten werden.</p>
<ul>
<li> <strong>Ilse Armonat</strong> &#8211; Hospiz-Gruppe Stade e.V.</li>
<li> <strong>Regina Fleck</strong> &#8211; Herbstzeitlose e.V. ..mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz</li>
<li> <strong>Gisela Punke</strong> &#8211; Mehrgenerationenhaus Horneburg und unter Einbeziehung von <strong>Lisa Sitz</strong>, Selbsthilfegruppe für Angehörige und Pflegende von Demenz- und Alzheimer-Erkrankten.</li>
</ul>
<h3>Veranstaltungkalender</h3>
<ol>
<li><strong>17.09.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gemeinschaft Leben mit Musik – Poetische Lieder und ein Cello" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-mit-musik-poetische-lieder-und-ein-cello/" target="_self">Poetische Lieder und ein Cello</a></li>
<li><strong>18.09.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gemeinschaft Leben mit Musik – Lorenbahn-Konzert mit der Liedpoetin Annett Kuhr" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-mit-musik-lorenbahn-konzert-mit-der-liedpoetin-annett-kuhr/" target="_self">Lorenbahn-Konzert mit der Liedpoetin Annett Kuhr</a></li>
<li><strong>22.09.2010 &#8211; </strong><a title="Permanent Link zu Gemeinschaft leben im Kino" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-im-kino/" target="_self">Gemeinschaft leben im Kino</a></li>
<li><strong>26.09.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Clownin Sybille Hurtig und die Botschaft des Glücks" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/clownin-sybille-hurtig-und-die-botschaft-des-gluecks/" target="_self">Clownin Sybille Hurtig und die Botschaft des Glücks</a></li>
<li><strong>03. 11.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Alzheimer Gottesdienst am Erntedanktag in der Markuskirche" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/alzheimer-gottesdienst-am-erntedanktag-in-der-markuskirche/" target="_self">Alzheimer Gottesdienst am Erntedanktag in der Markuskirche</a></li>
<li><strong>14.10.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gute Nacht Liebster – Lesung mit Katrin Hummel" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gute-nacht-liebster-%e2%80%93-lesung-mit-katrin-hummel/" target="_self">Gute Nacht Liebster – Lesung mit Katrin Hummel</a></li>
<li><strong>13.11.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Gemeinschaft leben mit Musik und Tanz im Mehrgenerationenhaus Horneburg" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/gemeinschaft-leben-mit-musik-und-tanz-im-mehrgenerationenhaus-horneburg/" target="_self">Gemeinschaft leben mit Musik und Tanz im Mehrgenerationenhaus Horneburg</a></li>
<li><strong>01.12.2010</strong> &#8211; <a title="Permanent Link zu Maerchenabend mit Carmela Thomsen" rel="bookmark" href="http://www.herbstzeitlose.org/termine/maerchenabend-mit-carmela-thomsen/" target="_self">Märchenabend mit Carmela Thomsen</a></li>
</ol>
<h3>Materialien zum Download</h3>
<ul>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/News-Aktionsreihe-Plakat.pdf" target="_blank">News Aktionsreihe Plakat</a> (PDF )</li>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/Plakat-Welt-Alzheimertag-2010.pdf" target="_blank">Plakat Welt-Alzheimertag 2010</a> (PDF)</li>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/Anzeige-quer-rose.pdf" target="_blank">Anzeige quer rosé</a> (PDF)</li>
<li><a title="PDF Download" href="http://www.herbstzeitlose.org/docs/Anzeige-Hochkant-gruen.pdf" target="_blank">Anzeige Hochkant grün</a> (PDF)</li>
</ul>
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		<title>Filmaufnahmen in der Schule</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 17:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[BBS-Schülerinnen drehen mit ARD-Autorin einen Lehrfilm über Pflege, Betreuung und Versorgung Eine Frau liegt im Bett, sie kann nicht sehen und ihre beiden Arme sind gebrochen. Eine Pflegerin tritt ans Bett, um sie mit dem frisch zubereiteten Essen zu füttern. In dem Raum in der Berufsbildenden Schule III in Stade herrscht eine konzentrierte Ruhe. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>BBS-Schülerinnen drehen mit ARD-Autorin einen Lehrfilm über Pflege, Betreuung und Versorgung</strong></p>
<div id="attachment_32" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/090627filmbbs3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-32" title="Pflege einer Bettlägerigen: Tamara Schmeelk (liegend) spielt in dieser Szene die alte blinde Dame. © Feld" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/090627filmbbs3-150x150.jpg" alt="Pflege einer Bettlägerigen: Tamara Schmeelk (liegend) spielt in dieser Szene die alte blinde Dame. © Feld" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Pflege einer Bettlägerigen: Tamara Schmeelk (liegend) spielt in dieser Szene die alte blinde Dame. © Feld</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine Frau liegt im Bett, sie kann nicht sehen und ihre beiden Arme sind gebrochen. Eine Pflegerin tritt ans Bett, um sie mit dem frisch zubereiteten Essen zu füttern. In dem Raum in der Berufsbildenden Schule III in Stade herrscht eine konzentrierte Ruhe. Die Kamera läuft. Schülerinnen der Abschlussklasse für Gesundheit-Pflege stehen bereit, um den nächsten Take für einen Lehrfilm zu drehen. JOKER-Reporterin Kristina Feld war dabei.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Filmaufnahmen in der Wiesenstraße laufen auf Hochtouren. Claudia Dejá, freie Filmemacherin für ARD und ARTE, dreht mit den Schülerinnen einen Lehrfilm für Schulklassen. Verschiedene Situationen werden dargestellt: Eine Klasse wird unterrichtet, eine Zwischenmahlzeit gekocht und eine liegenden Frau wird gepflegt.<span id="more-31"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Anke Hilck, Fachbereichsleiterin Gesundheit und Pflege, freut sich über &#8220;die Flexibilität und die tolle Mitarbeit der Schülerinnen&#8221;. Für sie ist es ungewohnt, die drei Themen ihrer Arbeit &#8211; Pflege, Betreuung und Versorgung &#8211; zu verfilmen und vor laufender Kamera ein Interview zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch für die Schülerinnen ist dieser Tag am Set eine nette Abwechslung. Noch nie hatten sie die Chance, bei einem echten Film mitzuwirken. Sara Hiersemenzel empfindet den Drehtag als &#8220;eine tolle, neue Erfahrung, die man nicht missen möchte&#8221;. Die 22-Jährige findet es gut, dass man sich diesen Film auch noch in vielen Jahren anschauen kann und somit eine Erinnerung hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den Dreharbeiten sagt Tamara Schmeelk, sie könne sich nun viel besser in die Lage eines Klienten hineinversetzen. Denn sie hat gerade eine bettlägerige Frau gespielt und durch den Perspektivwechsel &#8220;alles ganz anders&#8221; wahrgenommen. Erfahrung mit Blinden hat sie schon durch ihre Arbeit in der Lebenshilfe.</p>
<p style="text-align: justify;">Stella Harnisch-Scheuermann und Rosa Kipke gefällt dieses Projekt zum Abschluss der Schulzeit gut. &#8220;So konnten wir noch einmal als Klasse etwas zusammen machen&#8221;, freut sich die 18-jährige Stella. Schließlich ist die Schulzeit der gelernten &#8220;Sozialassistentinnen mit dem Schwerpunkt Familienpflege&#8221; nun vorbei. Rosa ist sehr gespannt auf das Resultat und kann es kaum erwarten, den fertigen Film zu sehen. &#8220;Es war neu für mich, vor laufender Kamera eine Szene zu spielen&#8221;, sagt die 18-Jährige. Nach dem Abschluss macht sie nun eine Ausbildung zur Hotelfachfrau, bei der sie das nutzen kann, was sie in der Schule über die Versorgung von Menschen gelernt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre Klassenkameradin Sara geht erst einmal nach Schleswig-Holstein und arbeitet dort auf einem Ferienbauernhof für verhaltensauffällige Kinder. Die 18-jährige Tamara dagegen wird für ein Jahr zu einer alten, bettlägerigen Frau in die Wohnung ziehen und sich rund um die Uhr um sie kümmern. Danach will sie eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin absolvieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Dreharbeiten sind zu Ende. Zumindest in der BBS. Danach wird noch an einem anderen Ort gedreht: im &#8220;Hüsselhuus&#8221;, in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Himmelpforten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">© Stader Tageblatt &#8211; Nachdruck eines Artikels vom 27.06.2009  im <a title="Onlineangebot des Stader Tageblattes" rel="nofollow" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank"> Stader Tageblatt</a> mit freundlicher Genehmigung.</span></p>
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		<title>Den Menschen nah gekommen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 17:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Film über das Hüsselhuus -Pflegeschülerinnen erleben Demenzerkrankte Himmelpforten &#8211; Ein letzter Dreh aus der Distanz: Das Kamerateam um Filmemacherin Claudia Dejá dreht vom fernen Balkon aus die Menschen aus dem &#8220;Hüsselhuus&#8221;, die im Garten Kaffee trinken. Vielleicht wird dies die letzte Szene ihres 20-minütigen Beitrags, in dem sie den Frauen und Männern in der Wohngemeinschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Film über das Hüsselhuus -Pflegeschülerinnen erleben Demenzerkrankte</strong></p>
<div id="attachment_28" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-28" title="Regina Fleck von den Herbstzeitlosen Arm in Arm mit Bewohnerin Hanna Müllhäuser. © Eidtmann" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_1-150x150.jpg" alt="Regina Fleck von den Herbstzeitlosen Arm in Arm mit Bewohnerin Hanna Müllhäuser. © Eidtmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Regina Fleck von den Herbstzeitlosen Arm in Arm mit Bewohnerin Hanna Müllhäuser.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;"> </span> <span style="color: #888888;">Himmelpforten &#8211; </span>Ein letzter Dreh aus der Distanz: Das Kamerateam um Filmemacherin Claudia Dejá dreht vom fernen Balkon aus die Menschen aus dem &#8220;Hüsselhuus&#8221;, die im Garten Kaffee trinken. Vielleicht wird dies die letzte Szene ihres 20-minütigen Beitrags, in dem sie den Frauen und Männern in der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Himmelpforten ganz nah gekommen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Freiberuflerin Claudia Dejá liebt anspruchsvolle soziale Themen, begleitet Menschen in Krisen und Herausforderungen. Gerade lief im WDR in der Serie &#8220;Menschen hautnah&#8221; ihr Beitrag über Singles (&#8220;Mann sucht Frau&#8221;). Die Hamburgerin hatte schon einmal für eine NDR-Produktion im Hüsselhuus gedreht. Ein erneuter Kontakt kam jetzt zustande, als der Verein &#8220;Herbstzeitlose&#8221; mit seiner Idee eines Dokumentarfilms über die von ihm initiierte Wohngemeinschaft vom Lokalen Spendenprogramm der Dow profitierte.<span id="more-27"></span></p>
<p style="text-align: justify;">10.000 Euro bewilligte das Chemie-Unternehmen für die Erstellung eines Films, der viele erreichen soll: Die breite Öffentlichkeit ebenso wie Schulklassen, junge Menschen, die sich beruflich (in Richtung Pflege) orientieren wollen, Familien mit einem Demenz-Kranken oder Alzheimer-Selbsthilfegruppen, auch Bildungsträger und Verbände, die sich diesem sensiblen Thema stellen wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hauptrolle im Film spielen die beiden jungen Frauen Eugenia König und Giselle Hientzsch, die an den Berufsbildenden Schulen III in Stade gerade ihre staatliche Prüfung zur Sozialassistentin (Schwerpunkt Familienpflege) bestanden haben und das Praktikum im Hüsselhuus absolvierten.</p>
<p style="text-align: justify;">Als &#8220;junge Frauen mit Herz, die erspüren, was das Gegenüber braucht&#8221;, erlebte Dejá ihre Protagonistinnen. Auch im Hüsselhuus hat man genau registriert, wie sich die Persönlichkeiten der 20-Jährigen von Tag zu Tag stärker entfalten konnten. Am Ende der Dreharbeiten diese Woche herrscht bei allen Beteiligten eitel Sonnenschein &#8211; wettertechnisch ebenso wie stimmungsmäßig.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Es ist wunderbar zu sehen, was aus einer Vision werden kann&#8221;, sagt Regina Fleck, Vorsitzende des Vereins &#8220;Herbstzeitlose&#8221;, die die Dow mit ihrem nachhaltigen Film-Konzept überzeugt hatte. Mit dem Beitrag, der voraussichtlich im August fertiggestellt wird, bekommt die vom Verein initiierte private Wohngemeinschaft einen größeren Bekanntheitsgrad. Mutmach-Beispiel für innovative Wohnformen soll das Hüsselhuus sein.</p>
<div id="attachment_29" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><a href="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-29" title="Kaffeeklatsch im Garten des Hüsselhuuses. © Eidtmann" src="http://www.herbstzeitlose.org/wordpress/wp-content/uploads/2009/06/1466247_2-150x150.jpg" alt="Kaffeeklatsch im Garten des Hüsselhuuses. © Eidtmann" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Kaffeeklatsch im Garten des Hüsselhuuses.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Geschehen in der 2003 begründeten WG wird weitgehend von den Angehörigen bestimmt und auch mitgetragen. Zurzeit leben fünf Frauen und drei Männer im großen Anwesen an der Straße Forth. Angehörige und Mitarbeiterin Ute Schrieber hat gerade ihren Vater verloren, der die letzten Lebensjahre im Hüsselhuus verbrachte. Kraft und Halt schöpfte sie auch in dieser Situation von der innigen Gemeinschaft. &#8220;Es ist ein besonderer Ort, mit ganz viel Ruhe und Fröhlichkeit&#8221;, beschreibt sie ihre Wirkungsstätte. Schrieber gehört wie Anja Päper und Uschi Hilbert zu den drei Kräften, die den Alltag organisieren. Für Fachlichkeit sorgen Ärzte und Pflegedienste, die ins Haus kommen. Familien stellen zudem hauswirtschaftliche Kräfte ein, die gemeinsam mit dem Team, Praktikanten und Angehörigen den Tagesablauf strukturieren. &#8220;Selbstbestimmung steht bei uns an erster Stelle&#8221;, sagt Fleck. &#8220;Wir sind ein Beispiel, wie es funktionieren kann.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Lesen Sie auf der Jugendseite Joker in dieser Ausgabe einen weiteren Beitrag über die Dreharbeiten in den Berufsbildenden Schulen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #888888;">© Stader Tageblatt &#8211; Nachdruck eines Artikels vom 27.06.2009  im <a title="Onlineangebot des Stader Tageblattes" rel="nofollow" href="http://www.tageblatt.de" target="_blank"> Stader Tageblatt</a> mit freundlicher Genehmigung.</span></p>
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		<title>Ein ganz wunderbarer Ort</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 09:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regina Fleck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz spürt nach fünf Jahren: Es funktioniert Himmelpforten. Sie fühlen sich zu Hause. Sie können im großen Garten schweifen, ein wenig in der Küche helfen, eigene Mätzchen pflegen oder im Fernsehsessel dösen. Immer ist jemand da, den sie kennen, der nett zu ihnen ist. „Genau so habe ich mir die Wohngemeinschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: justify;">Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz spürt nach fünf Jahren: Es funktioniert</h3>
<p><!--75690444--></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Himmelpforten. Sie fühlen sich zu Hause. Sie können im großen Garten schweifen, ein wenig in der Küche helfen, eigene Mätzchen pflegen oder im Fernsehsessel dösen. Immer ist jemand da, den sie kennen, der nett zu ihnen ist. „Genau so habe ich mir die Wohngemeinschaft vorgestellt“, sagt Regina Fleck vom Demenz-Verein Herbstzeitlose. „Es ist ein wunderbarer Ort,“ sagt Ute Schrieber, die zwei Angehörige im Hüsselhuus hat.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die vor fünf Jahren gegründete ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Himmelpforten funktioniert nach dem Prinzip der Selbsthilfe. Es sind die Angehörigen der acht Bewohner, die den Alltag im Haus Forth 42 bestimmen und sich dabei von Pflegedienst, Ärzten, Laienhelfern, Hauswirtschaftshilfen, Ehrenamtlichen, Hospizdienst und dem Verein helfen lassen.<span id="more-7"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Verein Herbstzeitlose unter Leitung von Regina Fleck hatte das private Wohnprojekt einst initiiert. Die Krankenschwester, die hin und wieder Nachtwachen übernimmt, spricht vom „Stader Modell“. Der Verein ist nicht Träger, aber er gewährleistet die Konstanz, nimmt an den regelmäßigen Angehörigentreffen teil, gibt Impulse. Weil Himmelpforten rund läuft, denkt er bereits an eine zweite Initiative.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als ursprünglich gedacht, leben im Hüsselhuus viele ältere Menschen, die solange wie möglich zu Hause geblieben waren. Gerade erst ist wieder ein 93-Jähriger eingezogen – dem man sein Alter aber partout nicht ansieht. Fast alle sind in Pflegestufe III, brauchen Hilfe bei jeder alltäglichen Verrichtung wie dem Anziehen des Pullovers oder dem Gang zur Toilette.</p>
<p style="text-align: justify;">Das setzt ihrer Mitwirkung im Haushaltsgeschehen Grenzen. Auch ist das ältere Gutshaus mit seinen Treppen und Winkeln nicht ideal – fünf der acht Zimmer sind im Obergeschoss angesiedelt. Aber den Familien, die sich auf das Hüsselhuus-Projekt einlassen, sind die Wärme und Seele des Hauses wichtig. Dass sich die Mutter, der Lebensgefährte oder der Onkel wohlfühlt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Er schäkert, kuschelt, gibt Küsschen – so kenne ich meinen Onkel gar nicht“, sagt Ute Schrieber. Die Haus- und Familienpflegerin ist wie Gisela Groß eine der beiden Ansprechpartnerinnen für das Hüsselhuus und in einer Zwitterstellung – als Angehörige und Beschäftigte. Aber Schrieber spürt, dass es funktioniert. „Ich kann zwischen allen vermitteln.“</p>
<p style="text-align: justify;">Angehörige können und sollen im Hüsselhuus ein- und ausgehen. Sie sind an keine Besuchszeiten gebunden, können Einblick nehmen in die Pflegedokumentation, ihre Lieben zum Ausflug mitnehmen oder an Mahlzeiten teilnehmen. Sie haben aber auch Pflichten wie das Einkaufen, Renovieren und den Einsatz beim Gartentag, der zweimal im Jahr ansteht. Der nächste ist am 21. April.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Stimmung im Hüsselhuus ist gelöst. „Nicht immer, aber zu 97 Prozent“, lachen Anja Päper und Andrea Vollmers. Wenn es einer Betreuungskraft mal selber nicht gut geht, verzieht sie sich kurz in die Wäschekammer oder lässt sich im Umgang mit einem Bewohner ablösen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Hüsselhuus gehört auch der Tod zum Alltag – und der verbreitet Traurigkeit, aber keinen Schrecken. „Wir leisten hier eine sehr gute Sterbebegleitung“, sagt Regina Fleck. Hospizler, Angehörige und Angestellte lassen den Schwerkranken „ganz ruhig gehen“, beschreibt Ute Schrieber den allerletzten Lebensabschnitt<br />
im Hüsselhuus.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Information</strong></p>
<p style="text-align: left;">Wohngemeinschaft Hüsselhuus in Himmelpforten, Ute Schrieber<br />
Tel.: 0 41 44/ 60 69 88</p>
<p style="text-align: left;">Verein Herbstzeitlose, Regina Fleck<br />
Tel.: 0 41 63/ 82 48 35.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle:</strong> Stader Tageblatt, Artikel vom Dienstag, dem 15.04.2008</p>
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